Internationale Veranstaltung zum 1.Mai

 „Nehmt Ihnen, eh´ sie verbrannt, die Welt aus der Hand“  (Schmetterlinge)

Samstag, 26. April 2008 in Karlsruhe


Einlaß ab 19.00 Uhr / Beginn 19.30 Uhr

im Anne-Frank-Haus, Moltkestr.22, Karlsruhe

Eintritt: 6 EURO / ermäßigt 4 EURO

 

Redebeiträge und Kabarett gegen den Zeitgeist

Commandantes

(Internationale Arbeiterlieder im Punk-Rock-Format)

Marianne & Tania (Songs gegen Ausbeutung und Krieg), sowie weitere Live-Musik

Infotische, Essen, Trinken und Tanzen

 


veranstaltet von:

von SoLi, AKI, LiLiFe, DKP, EPDF-Sagem (Eritrea), A KP-I (Irak) und FreundIn­nen aus Irak, Iran, Kurdistan, Togo und Türkei

 

Kontakt: Sozialistische Linke Karlsruhe (SoLi)   Steinstr.23 (Hinterhaus)   76133 Karlsruhe

Kontakt:soli-info@soli-karlsruhe.de <mailto:soli-info@soli-karlsruhe.de>,

 

 

„Nehmt ihnen, eh sie verbrannt, die Welt aus der Hand!“

Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Die Privatisierung der sozialen Siche­rungssysteme, immer neue Versuche den Lohn zu drücken, Arbeitszeitverlängerung für die einen und Massenerwerbslo­sigkeit für die anderen, haben die Frage der sozialen Gerechtig­keit und einer antikapitalistischen Alterna­tive weltweit auf die Tagesordnung gesetzt.

Profitmaximierung und nicht die Bedürfnisse der Menschen sind Maßstab gesellschaftlicher Entscheidun­gen, wie z.B. beim G8-Gipfel in Heiligendamm. Krieg gilt wieder als normales Mittel der Politik, erkämpfte demokratische Rechte werden in großem Stil abgebaut, die na­türlichen Lebensgrundlagen der Menschen zerstört. Diese Entwicklung gilt es zu stoppen. Das Gerede von der angeblichen Alternativlosigkeit neolibe­raler Politik ist eine Lüge. Wir wissen:

Eine andere Welt ist möglich – wenn sie sozialistisch ist!    

Die Geschichte des 1.Mai, als internationalem Kampftag der ArbeiterInnenklasse, ist eng verbunden mit dem Kampf für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus und Krieg. Der 1.Mai galt nicht als „Tag der Arbeit“, sondern als „Tag der Arbeitsruhe“ im Sinne der Niederlegung der Arbeit als Machtmittel zur Durchsetzung von ArbeiterInneninteressen. Rosa Luxemburg sprach in diesem Zusammenhang von der „Macht der verschränkten Arme“, die alle Räder für eine Weile zum Stillstand bringen können.

Dies bedeutet auch: Solidarität jenseits aller Grenzen und Hautfarben. Der alte Aufruf von Karl Marx zur Vereinigung der ProletarierInnen aller Länder ist angesichts des globalen An­griffs des Kapitals aktueller denn je. Lasst uns gemeinsam an einer Alternative zum real existierenden Kapitalismus arbeiten, d.h. auch neue Formen der Zusammenarbeit entwi­ckeln, unsere unterschiedlichen Erfahrungen bündeln und von­einander lernen.

Für einen kämpferischen und internationalistischen 1.Mai!

viSdP u. Kontakt: SoLi, Steinstr.23, 76133 Karlsruhe; soli-info@soli-karlsruhe.de